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    Gynäkologie

    Wechseljahre – Symptome, Ursachen & Therapie

    Medizinisch geprüft

    Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine natürliche Lebensphase, in der sich der Hormonhaushalt der Frau umstellt. Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können die Lebensqualität beeinträchtigen. Verschiedene Behandlungsansätze können Linderung verschaffen.

    Steckbrief

    Fachgebiet

    Gynäkologie

    Beginn

    Durchschnittlich ab dem 47. Lebensjahr

    ICD-10

    N95

    Dauer

    Ca. 5-10 Jahre Übergangsphase

    Behandelbar

    Ja, Symptome können gelindert werden

    Menopause

    Durchschnittlich mit 51 Jahren

    Was sind die Wechseljahre?

    Die Wechseljahre bezeichnen die hormonelle Umstellungsphase im Leben einer Frau, die zum Ausbleiben der Menstruation führt. Die Eierstöcke produzieren weniger Östrogen und Progesteron.

    Perimenopause

    Die Phase vor der letzten Regelblutung, in der Zyklusunregelmäßigkeiten und erste Beschwerden auftreten. Kann mehrere Jahre dauern.

    Menopause

    Der Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Wird erst rückblickend festgestellt, wenn 12 Monate keine Periode mehr aufgetreten ist.

    Postmenopause

    Die Zeit nach der Menopause. Beschwerden können noch Jahre anhalten, lassen aber meist allmählich nach.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Die Behandlung richtet sich nach Art und Schwere der Beschwerden. Der Arzt entscheidet über die individuelle Therapie.

    Hormonersatztherapie (HRT)

    Östrogen- und Gestagen-Präparate können Wechseljahresbeschwerden wirksam lindern. Der Arzt wägt Nutzen und Risiken individuell ab.

    Pflanzliche Präparate

    Traubensilberkerze, Rotklee-Isoflavone und andere Phytotherapeutika können bei leichten Beschwerden eingesetzt werden.

    Lebensstilmaßnahmen

    Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, Stressreduktion und gute Schlafhygiene können die Symptome positiv beeinflussen.

    Wann zum Arzt?

    • Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein natürlicher Lebensabschnitt. Behandelt werden die Beschwerden, nicht die Wechseljahre selbst.
    • Eine Hormonersatztherapie sollte nur nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung begonnen werden.
    • Auch in der Perimenopause ist eine Schwangerschaft möglich – Verhütung bleibt relevant.
    • Plötzliche Blutungen nach der Menopause müssen immer ärztlich abgeklärt werden.
    Medizinisch geprüft

    Geprüft von Docto24 Ärzteteam · Letzte Aktualisierung: 17.5.2026

    Dieser Artikel wurde von approbierten Ärzten auf medizinische Richtigkeit überprüft.

    Häufig gestellte Fragen

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    Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ein Therapieerfolg kann nicht garantiert werden.