Krankschreibung: Fristenrechner
Ab wann braucht der Arbeitgeber ein Attest? Wie weit kann rückwirkend krankgeschrieben werden? Und ab wann zahlt die Krankenkasse?
Ihre Angaben
Attest für den Arbeitgebernoch nicht fällig
Vorzulegen ab: gio 13/08/2026
Gesetzliche Regel nach § 5 EntgFG: ab dem vierten Kalendertag. Wochenenden und Feiertage zählen mit — das wird häufig übersehen.
Unabhängig davon: Die Krankmeldung selbst muss unverzüglich erfolgen, also am ersten Tag — auch wenn das Attest erst später fällig wird.
Rückwirkende Krankschreibung
Ihr erster Krankheitstag liegt im Rahmen der zulässigen drei Tage. Eine rückwirkende Bescheinigung ist damit grundsätzlich möglich.
Regel: höchstens drei Tage zurück, in Ihrem Fall also frühestens ab ven 07/08/2026. Es ist eine Ausnahme und eine Kann-Regelung — ob rückwirkend bescheinigt wird, entscheidet allein die Ärztin nach dem Befund.
Lohnfortzahlung und Krankengeld
Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber bis: dom 20/09/2026
Krankengeld der Krankenkasse ab: lun 21/09/2026
Sechs Wochen entsprechen 42 Kalendertagen ab dem ersten Krankheitstag, bei derselben Erkrankung. Danach zahlt die Krankenkasse — dafür muss die Arbeitsunfähigkeit lückenlos bescheinigt sein. Eine Lücke von nur einem Tag kann den Anspruch kosten.
Gerechnet ab dem ersten Krankheitstag: Tag 1.
Nota: I valori mostrati sono a scopo orientativo e non sostituiscono una consulenza medica. Per domande sulla salute, rivolgersi a un professionista sanitario.
Krankschreibung online anfragen
Ob eine Krankschreibung ohne Praxisbesuch für Ihren Fall in Frage kommt, hängt von Beschwerden, Dauer und Vorgeschichte ab. Der Eignungs-Check klärt das in vier Schritten.
Häufige Fragen zu Krankschreibungs-Fristen
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Quellen & wissenschaftliche Grundlagen
- Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG), §§ 3 und 5— Nachweispflicht ab dem vierten Tag, sechs Wochen Entgeltfortzahlung.
- G-BA — Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie— Rückwirkende Feststellung der Arbeitsunfähigkeit, höchstens drei Tage.
- SGB V, §§ 44 ff.— Anspruch auf Krankengeld im Anschluss an die Entgeltfortzahlung.
Die hier eingesetzten Berechnungen folgen den genannten Leitlinien. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.